Landesmesse erwartet Rekordzahlen

Mit neuer Halle stehen jetzt 120 000 Quadratmeter für Ausstellungen zur Verfügung.

JÜRGEN SCHMIDT |

Sie ist etwa doppelt so groß wie der Innenraum des VfB-Stadions und die erste Erweiterung seit das neue Stuttgarter Messegelände vor gut zehn Jahren auf den Fildern eröffnet wurde. Gestern Abend wurde die Paul-Horn-Halle offiziell eröffnet. Die Namensrechte an der Halle hat der gleichnamige Tübinger Werkzeughersteller gekauft. Schon morgen wird die 14 600 Quadratmeter große Ausstellungsfläche in Betrieb genommen. Denn zur Touristik- und Caravanmesse CMT ist die Halle komplett ausgebucht, wie der Geschäftsführer der Landesmesse, Ulrich Kromer gestern erklärte.

  Der Bau am südwestlichen Rand des Messegeländes und die Neugestaltung des Eingangs West kosteten rund 67 Millionen Euro. Die Summe habe die Landesmesse aus dem laufenden Betrieb in den vergangenen Jahren erwirtschaften müssen. Die Gesellschafter, je zur Hälfte die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg, hätten keine Zuschüsse gewährt, betonte Kromer. Durch die neue Halle vergrößert sich die Ausstellungsfläche auf 120 000 Quadratmeter. Damit liegt die Landesmesse in Deutschland auf Rang acht und überholt Essen und  Leipzig.

Die neue Halle sei nicht nur  bei der CMT vollständig belegt, sondern auch bei drei großen Fachmessen: Der R+T, die Ausstellung für Rolladen, Tore und Sonnenschutz, der Hotellerie- und Gastronomie-Messe Intergastra und der Ausstellung der metallverarbeitenden Industrie AMB.

Nicht nur wegen des vergrößerten Platzangebotes erwartet die Stuttgarter Messe 2018 das beste Jahr der Unternehmensgeschichte. 170 Millionen Euro Umsatz, 33 Millionen Euro Überschuss und 24 000 Aussteller peilen Kromer und sein Geschäftsführerkollege Roland Bleinroth an; alles Rekordwerte, wie beide betonten.

Gute Zahlen vermeldet die Landesmesse auch für 2017. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 131 Millionen und einen Gewinn von 17 Millionen Euro. Die große Differenz zu 2018 liegt daran, dass manche der großen Messen nur alle zwei oder drei Jahre stattfinden. Die ungeraden Jahre sind deshalb die schwächeren Jahre. Jürgen Schmidt

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

 
 

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Warum man mit Energiesparlampen ...

Die modernen Glühlampen sind gut für die Umwelt, weil sie Energie sparen, aber schwierig zum Entsorgen.

Energiesparlampen schonen das Klima, weil sie viel weniger Strom verbrauchen als die alten Glühbirnen. Doch wenn sie zerbrechen, ist Vorsicht angesagt – vor allem, wenn sie Quecksilber enthalten. mehr

Studie: Meiste Reiche leben in ...

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor. mehr

Mückenplage droht – ...

Wo kommt sie vor? Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus).

Deutschland droht eine Stechmückenplage. Der Grund: das feuchtwarme Wetter. Experten bitten darum, Mücken zu fangen und einzusenden. mehr